Klar: Menschen mit Handicaps sollen in der Planung für die Freizeitanlage voll mit eingebunden sein.
Die Aussage ist selbstredend. Dazu gehört aber das selbst Reden. Beim Bürgerworkshop am Samstag brauchen wir unbedingt Stimmen, die sich Gehör verschaffen für die Belange der Gehandicapten: Die Sehbehinderten, die Gehbehinderten, die Rollstuhlfahrer, die geistig Gehandicapten.
IHRE Stimme! Reden Sie mit, liebe Herrenberger, wenn Sie ein Handicap haben oder für Menschen mit Handicaps einstehen.
Barrierefrei heißt nicht spaßfrei, vielmehr Spaß für alle. Unsere neue Freizeitanlage: Was würde IHNEN – mit oder ohne Handicap – Spaß und Freude bereiten?
Begegnung und Geselligkeit
Rollstuhlfahrer mittendrin im Geschehen:
- Behindertengerechte Sitzbänke – tiefer gelegt und mit einer größeren Sitztiefe ausgestattet
- In einer Bankreihe Plätze für Rollstühle und Rollatoren freilassen
- Rolli-erreichbare Grills
- Verschiebbare Sitzelemente
- Kulturwerkstatt – ausgestattet mit Staffelei, mit Papier und Farben
(Pixabay / stux)
Spaß und Action
- Ein Schaukelpark für verschiedene Nutzergruppen
- Nestschaukeln, Doppelschaukeln, Rollstuhlschaukeln
- stabile Hängematten für Rollstuhlfahrer
- breitere Rutsche, damit Betreuer mitrutschen kann
- ebenerdiges Trampolin auf Rasenniveau.
- Spielplatz-Seilbahn mit Behindertensitz
- Rollstuhlkarussell
(Pixabay / MaryLucas)
Die Welt mit allen Sinnen entdecken
- Für Kinder im Rollstuhl: Spielrampe im Sandkasten, auf der Kinder im Liegen sandeln können
- Duftgarten
- Ort der Stille
- Weidendächer, Jurten
(Pixabay / walkerkarraa)
Ganz praktisch
- Barrierefreie Hauptwege für Geh- und Sehbehinderte
- rollstuhlgeeignete Toilette
Danke an Peter Esslinger, Rose Liebler-Merz, Sybille Nausch, Steffen Primula und Benjamin Thien für diese ersten konstruktiven Ideen!
Nun sind Sie gefragt. Was finden Sie gut? Was weniger? Welche weiteren Ideen haben Sie?
In Herrenberg sind Menschen mit Handicaps gut eingebunden – so die Aussage der Experten, mit denen wir bislang sprachen. Und so soll es auch bleiben …